Versicherungssystem in Deutschland

Die deutschen Versicherungsunternehmen gelten allgemein als eines der zuverlässigsten der Welt. In Deutschland wurde vor über hundert Jahren das erste Sozialversicherungssystem der Welt geschaffen. In Deutschland wurde zum ersten Mal weltweit ein gewerbliches Versicherungssystem eingeführt.

Staatliche Kontrolle

Zuallererst sei die Präsenz des „Bundesamtes für die Kontrolle von Versicherungsunternehmen“ in Deutschland erwähnt. Es befindet sich in Berlin. Diese Agentur verwaltet das staatliche Zulassungssystem von Versicherungsunternehmen und deren Kontrolle. Der Staat prüft somit den Arbeitsstil der Versicherungsunternehmen, einschließlich der Prämien, die von Kunden für Lebensversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Krankenhausversicherungen usw. stammen. Jedes Jahr überprüfen die zuständigen staatlichen Stellen die finanzielle Gesamtsituation der Versicherungsunternehmen. Die Versicherungsgesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Außerdem wird geprüft, wo diese Reserven angelegt werden. In der Regel müssen Versicherungsunternehmen Reserven in Immobilien anlegen, durch gesicherte Kredite vergeben, Anleihen kaufen usw. In Aktien wurden in den frühen 90er Jahren weniger als 3 Prozent der gesamten eingegangenen Beiträge vom Versicherten investiert. Gleichzeitig wurden rund 5 Prozent in andere Beteiligungsformen in Unternehmen investiert. Der Staat stellt auch sicher, dass die in den Datenbanken des Versicherungsunternehmens gesammelten Kundeninformationen nicht an Dritte weitergegeben werden. In Deutschland gilt das Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten.

Banken und Versicherungsunternehmen

Im Gegensatz zu den Kleinaktionären konsumieren Großaktionäre ihren Gewinn nicht, sondern investieren in die Weiterentwicklung des Unternehmens, da sie an seinem stetigen Wachstum interessiert sind. Außerdem lehnen sie es nicht ab, von kommerziellen Nebentätigkeiten zu profitieren. Dies äußert sich beispielsweise in der gegenseitigen Beteiligung von Banken und Versicherungsgesellschaften an. Zum Beispiel besitzt eine der finanzstärksten deutschen Banken 15 Prozent des Grundkapitals von größter Versicherungsgruppe (Ergo Pro) und diese wiederum hat fast 30 Prozent des Grundkapitals dieser Bank. Darüber hinaus besitzt Ergo Pro einen erheblichen Teil des Grundkapitals von 7 anderen Banken (von denen jede nicht mehr als 35 Prozent des Grundkapitals besitzt). Versicherungsgesellschaften arbeiten mit Banken zusammen. Dienstleistungen von Versicherungsgesellschaften und Banken bilden oft einen einzigen Komplex. Wenn zum Beispiel eine Privatperson einen Kredit von einer Bank aufnimmt, verlangt diese von ihr, dass sie die Rücknahme des Geldes garantiert. Eine solche Garantie könnte ein Lebensversicherungsvertrag sein. Hier ist gemeint, dass der Kunde die Bank als seinen Erben bezeichnet, sodass die Bank im Falle des Todes des Kunden „nicht verliert“. Wenn der Kunde nicht versichert ist, stellt die Bank die Bedingung, dass er sich selbst versichern soll. Gemeinsame Dienstleistungen von Banken und Versicherungsgesellschaften finden im Fall des Immobilienerwerbs durch einen Kunden usw. statt.

Haftpflichtversicherung

Seit 1871 ist in Deutschland ein Gesetz in Kraft, nachdem eine Person zum Ersatz des durch andere Personen verursachten Schadens verpflichtet ist, auch wenn der Schaden ohne ordnungsgemäße Absicht verursacht wurde. Dieses Risiko kann versichert sein. Sie haben die Freiheit, eine Versicherungsgesellschaft zu wählen. Ohne die Haftpflichtversicherung des Eigentümers darf beispielsweise kein Auto am Straßenverkehr teilnehmen. In Deutschland gibt es mittlerweile rund 120 Versicherungsunternehmen, die diese Art von Dienstleistungen anbieten. 60 Prozent der Familien in Deutschland sind haftpflichtversichert. Das Versicherungsunternehmen verpflichtet sich, den Schaden, der von Mitgliedern der versicherten Familie Dritten zugefügt wurde.